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:: >>  Mittwoch, 24. Januar 2018

US-Präsident Trump verkündet den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen.



Gleichzeitig beschließen amerikanische Bürgermeister, Bundesstaaten, akademische und wirtschaftliche Führungskräfte in einem offenen Brief an die internationale Gemeinschaft, dass sie sich weiter für das Erreichen der vereinbarten Ziele von Paris einsetzen werden.


Und die Diskussionen auf der RNE-Jahreskonferenz zu „Green Finance“ zeigen, dass in Teilen der Finanzindustrie ein Bewusstsein dafür wächst, dass die weitere Nichtbeachtung der Wechselwirkungen zwischen Finanzsektor und Klimarisiken die Gefahr nicht nur für die Gesellschaft, sondern damit auch für das Kapital selbst erhöht.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, einen Teil des Haushaltsüberschusses 2016 in eine nachhaltige Infrastruktur zu investieren. „Deutschland hatte im vergangenen Jahr einen Haushaltsüberschuss von 6,2 Milliarden Euro. An Schuldentilgung und Steuersenkungen ist da sicher zu denken. Gleichzeitig möchte ich die Bundesregierung ermutigen, einen Teil des Geldes in die nachhaltige Entwicklung Deutschlands zu investieren.

Ich spreche von Investitionen in eine nachhaltige Infrastruktur – etwa im Bereich der öffentlichen und einer nachhaltigen Mobilität, im Bereich Bildung, beim sozialen Wohnungsbau und für die nachhaltige Stadt“, sagte Marlehn Thieme auf der 17. Jahreskonferenz des RNE in Berlin. Es gehe um Richtungsentscheidungen, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft weisen, in der die natürlichen Lebensgrundlagen nicht zerstört, sondern erhalten werden. „Wir brauchen Investitionen in eine lebenswerte Zukunft, die Antworten auf die zunehmenden sozialen Verwerfungslinien innerhalb unserer Gesellschaft hat“, so Marlehn Thieme.

Es sei an der Zeit, weiterzudenken. „Noch zögern die politischen Parteien allesamt– gerade deshalb aber betonen wir: Aus Sicht des Nachhaltigkeitsrates muss Nachhaltigkeit ins Grundgesetz aufgenommen werden“.

Quelle: Rat für nachhaltige Entwicklung, Berlin vom 12.07.2017








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